Das unabhängige Forum zum Austausch von Erfahrungen mit Medikamenten

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Erfahrungen mit Medikamenten

Welche Erfahrungen haben Sie mit Medikamenten gemacht?
Hatten Sie schon einmal Nebenwirkungen oder positive Erfahrungen mit Medikamenten?

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26.09.2016
Frau, 60
Allgemeine Zufriedenheit 4

Cymbalta (Duloxetin)
Angst / Panik

Zufriedenheit über
5
4
4
5
Nehme Cymbalta seit 4 Jahren und bin sehr zufrieden. Die Angst - und Panikattacken haben fast völlig aufgehört. Dosierung: einen Tag 30mg, einen Tag 60mg. Nebenwirkungen: Gewichtszunahme. Möglicherweise hängt die fehlende Libido auch mit Cymbalta zusammen, da ich aber wegen Herzinfarkt und Leukämie viele Medikamente nehmen muss, kann ich nicht sagen, welches schuld ist. In... Lesen Sie mehrsgesamt geht es mir mit meinen 7 Medikamenten bestens, ich bin sehr gut eingestellt. An alle, die nach einigen Tagen wegen Nebenwirkungen aufgeben wollen: bei mir hat es 6 Wochen gedauert, bis die Wirkung einsetzte, und zu Beginn war mir schwindelig und schlecht. Bei diesen Mitteln braucht man viel Geduld, es dauert ein paar Wochen, bis man abschätzen kann, ob sie wirken, und bis die Nebenwirkungen vergehen!
18.09.2016
Mann, 47
Allgemeine Zufriedenheit 1

Relpax (Eletriptan)
Migräne

Zufriedenheit über
4
3
1
4
3 x Synkopen in 3 Jahren.... Komplett medizinisch gecheckt...nichts gefunden bin männlich 47 jahre u sportlich....
10.09.2016
Mann, 24
Allgemeine Zufriedenheit 3

Venlafaxin (Venlafaxin)
Depressionen

Zufriedenheit über
3
2
2
4
Ich habe ein Jahr lang Venlafaxin ER 150mg in Kombination mit Trittico ret. 100mg und Abilify 10mg täglich eingenommen. Ziel der Behandlung war eine Stimmungsaufhellung und -stabilisierung, eine Antriebsförderung und eine Verbesserung der Einschlaf- und Durchschlafproblematik. Diese Ziele wurden teilweise erfüllt, ich habe die Behandlung nach einem Jahr jedoch abgebroche... Lesen Sie mehrn, da ich die Nebenwirkungen nicht mehr ertragen konnte. Vor allem die ständige Benommenheit, das Zittern, das Schwitzen und die Störung der Orgasmusfähigkeit haben mein Leben schwer belastet. Zudem habe ich 25kg in einem Jahr zugenommen - ob dies allein auf die Medikamentation zurückzuführen ist, kann ich jedoch nicht beurteilen.
10.09.2016
Frau, 32
Allgemeine Zufriedenheit 2

Seroquel (Quetiapin)
Psychose

Zufriedenheit über
3
1
1
4
Ich nehme Seroquel/Quetiapin seit 10 Jahren. Ich begann mit einer kleinen Dosis von 25mg und steigerte bis auf 400mg von zeitweisen Spitzen von 600 und 800 mg abgesehen. In dieser Zeit gewöhnte ich mich an das Medikament, zumindest was die Wirkung auf meinen Schlafrhytmus angeht. Ich konnte bald ohne es gar nicht mehr einschlafen, dafür waren dann auch höhere Dosen nötig. ... Lesen Sie mehrMeine Stimmungsschwankungen und Wahngedanken, für die das Medikament gedacht war, bekam es recht mittelmäßig in den Griff. Besonders bei hohen Dosen von 400mg - 800mg stechen die Nebenwirkungen hervor, die für die Bewältigung meines Lebensalltags absolut hinderlich sind. Ich bin übermüdet, ich kann mich nicht konzentrieren, das Kurzgedächtnis nicht mehr vorhanden, und ich habe festgestellt, dass meine Gefühle unterdrückt werden, ich fühle mich als stünde ich "neben" mir - was meine Angstgefühle eher fördert als sie zu beseitigen. Seit kurzem hat das Medikament mir ebenso niedrigen Blutdruck und Herzrasen beschert - ich lag nur noch darnieder. Das war dann auch der Grund die Dosis zu halbieren. Bei 200 mg habe ich einen gewissen Schutz vor Angst und Panik, bin nicht mehr ganz so erschlagen, aber ich suche derzeit nach Alternativen zu diesem Medikament, da ich die Langzeitschäden dieses Medikaments für gefährlich halte. Der Grund warum ich es jetzt schon so lange genommen habe, war, dass ich die "Nebenwirkungen" als Teil meiner Krankheit wahrnahm, also vor allem das "Neben-mir-stehen", die schwache Konzentrationsleistung, die wahnhafte Angst. Als ich es jedoch probeweise runtersetzte und auf Rat meiner Ärztin wieder auf 400 mg erhöhte, stellte ich fest, dass gerade diese Dinge Auswirkung der erhöhten Dosis waren - ich bekam mehr Angst unter 400mg als ich es unter 200 mg hatte. Mit 200 mg geht es mir jetzt besser. Ich bin zuversichtlich, dass ich auf lange Zeit gesehen mit Gesprächstherapie mehr erreiche als mit Seroquel.
05.09.2016
Frau, 48
Allgemeine Zufriedenheit 1

Wellbutrin (Bupropion)
Depressionen

Zufriedenheit über
1
1
1
5
seit teenagerzeit depressionen, 3 selbstmordversuche, nie in psychologischer behandlung, gearbeitet bis zur erschöpfungsdepression, seit oktober 2013 in krankenstand, nehme 1xtägl. 1 escitalopram 15mg und seit 2.9.2016 1xtäglich 1 wellbutrin 150 mg. die nebenwirkungen vom wellbutrin machen mich fertig.
01.09.2016
Frau, 30
Allgemeine Zufriedenheit 5

Seroquel (Quetiapin)
Borderline-Persönlichkeitsstörung

Zufriedenheit über
5
3
3
5
Durch Seroquel 25mg/Ca.3x am Tag kann ich ein angstfreies Leben führen-ohne extreme Stimmungsschwankungen oder Panikattacken. Ist ein gutes Medikament,sehr gering dosiert Super wirksam&macht nicht abhängig!!!
19.08.2016
Frau, 66
Allgemeine Zufriedenheit 5

Vitamin C (Ascorbinsäure (Vitamin C))
Herzrhythmusstörungen

Zufriedenheit über
5
5
5
5
Hallo, möchte hier kurz die Erfahrung und Heilung meiner Mutter schildern. Das Thema der Herzrhythmusstörungen ist sicher sehr komplex und individuell verschieden, aber vielleicht gibt es ja ein oder zwei Personen, denen es ähnlich ergeht und bei denen daher eventuell auch dasselbe helfen könnte. Zunächst kurz "Ihre Herz Geschichte": Meine Mutter litt seit dem ca. 4... Lesen Sie mehr0ten Lebensjahr immer wieder unter Herzrhythmusstörungen. Diese traten in unregelmäsigen Abständen auf. Das konnten kleinere Herzstolperer sein, immer öfter gab es aber auch Phasen in denen sie Herzrasen bekam und für mehrere Stunden nur liegen konnte. Mehr als einmal stand bei uns der Rettungswagen vor der Tür, weil nichts mehr half und sie wurde mehrmals ins Krankenhaus eingeliefert. Einmal wurde es besonders gefährlich, da hatte sie Kammerflimmern (ja ich kenne den Unterschied es war nicht Vorhofflimmern sondern Kammerflimmern, ich erfuhr zum Glück erst im Nachhinein, wie knapp sie da noch über die Schippe gesprungen ist). Behandlung?: Ärzte waren sichtlich ratlos. Einzige Maßnahme Beta Blocker (Blutverflüssigung), die sie nicht gut vertragen (Nebenwirkungen) hat. Was hat geholfen?: Sie wurde auf alternative Medikamente aufmerksam und nahm hochdosierte Vitamin Tabletten (damals DR. Rath, heute auch Hittich). Außerdem war ein Zusammenhang mit Kaffee erkennbar (und sie trank nicht total viel, halt jeden Tag so zwei Tassen) (Entzugserscheinungen:Zittern, Herzstolperer). Also hat sie Kaffee auch ausgeschlichen, trinkt inzwischen aber wieder ab und zu eine Tasse. Zu den Vitaminpräparaten möchte ich folgendes sagen: Auch ich habe das am Anfang mit größter Skepsis beäugt. Besonders Rath war ja auch medial negativ aufgefallen. Dass sich so rasch Wirkung einstellt (nach einem halben Jahr!) und sie bis heute (20 Jahre später) keine Herzrhythmusstörungen mehr hat, spricht aber für sich und ist für die ganze Familie ein Segen und wie ein Wunder. Da das ganze nach meinem Laienermessen auch nicht wirklich schaden kann, kann ich nur jedem, der ähnliches durchmacht, dazu raten das einfach auszuprobieren. Ich denke ein Versuch ist es wert. Besonders die Hittich Tabletten sind für verschiedene Weh Wehchen in unserer Familie ein helfender Begleiter geworden. (Die Werbung von ihm allerdings ist lästig und sehr pamphletmäßig, kann wirklich abschrecken, ums so besser sind zum Glück die Medikamente). Wenn dieser Bericht nur einem hilft, war es die investierte Zeit schon wert, denn ich weiß wie sehr so ein Herzleiden das Leben einschränkt und beängstigt. Wünsche allen ein langes, glückliches und vor allem gesundes Leben Liebe Grüße
18.08.2016
Frau, 16
Allgemeine Zufriedenheit 2

Zyprexa (Olanzapin)
Essstörung

Zufriedenheit über
5
2
2
4
Während ich wegen meiner Magersucht 3 1/2 Monate im Spital lag und zeitweise mittels Nasensonde ernährt wurde, bekam ich Zyprexa verschrieben. Anfangs hatte ich extreme Nebenwirkungen Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht und war total verwirrt und habe gedacht es wäre schon morgens, also dachte ich, dass Abwaage angesagt ist...... Ein andermal bin ich in der Früh tota... Lesen Sie mehrl verwirrt aufgewacht und wusste nicht was die Pflegerin von mir wollte. Ich habe vergessen, dass ich Blutabnahme habe. Das war das schlimmste ich habe gedacht ich werde hier senil und vergesslich im Krankenhaus Andererseits hatte ich damals die ganze Zeit ein Gefühl schlafen zu wollen. Ich habe rasch an Gewicht zugenommen, meiner Meinung nach zu schnell; psychisch war das eine große Qual. Für meine 14 Jahre war dieses Medikament anfangs unpassend. Mit der Zeit habe ich gute Wirkung festgestellt.